Beiträge von wollfine

    Habe mir für den Winter aus Wollresten „Füsslinge“ genäht, weil ich oft kalte Füße habe. Und ich muss sagen, dass ich super zufrieden damit bin. Sie halten wirklich warm. An der Ästhetik könnte man vielleicht noch arbeiten 😉


    Habe mir zunächst aus Stoff so eine Art Mokassins genäht, die zweilagig sind. Dazu hatte ich ganz normalen Stoff genommen. Dann habe ich diese 2 Lagen ineinander gestülpt und mit Schafwolle gefüttert. Damit das alles nicht verrutscht oder Klumpen bildet, habe ich das gesteppt.


    Mein erster Versuch ist zwar etwas unförmig geworden, aber diese „Füsslinge“ bzw. Mokassins halten wirklich warm - zu meiner Freude. 😊


    Vielleicht kann man auf die Art und Weise Handschuhe herstellen? Hat jemand schon mal ein ähnliches Projekt gehabt?

    Kann mir jemand sagen, was genau eigentlich Heilwolle ist? Ist das einfach ganz normale Schafwolle oder irgendwie behandelte Wolle? Wogegen bzw. wofür kann man sie verwenden?

    Hat jemand eine Idee, was man mit Moschusochsenwolle machen könnte?


    Ich habe in der Arktis, als ich dort lebte, Moschusochsenwolle von einem befreundeten Inuit- Paar bekommen.

    Die Wolle liegt bei mir schon 15 Jahre und ich habe mich immer noch nicht daran getraut.


    Zu filzen wäre mir die Wolle, glaube ich, etwas zu schade. War schon auf der Suche nach jemanden, der/die mir die Wolle verspinnt (habe bisher erstmal einmal „gesponnen“- zumindest mit dem Spinnrad).


    Hatte dazu auch ein altes Mütterchen gefunden, die ganz viel Erfahrung mit dem Verspinnen von Wolle hat. Nur leider hat sie sich nicht daran getraut. Sie sagte, ich solle die Wolle mit anderer Wolle vielleicht mischen.


    Hat jemand einen guten Tipp für mich bevor die Motten die schöne Wolle auffressen?

    Habe mir Rohwolle bestellt und war einfach mal neugierig darauf alle Verarbeitungsprozesse mit Wolle zu durchlaufen.


    Aber Rohwolle zu waschen, ist schon eine ganz schöne Sauerei.

    Man braucht viel Platz und am besten macht man das irgendwo in einer Waschküche oder im Garten. Habe mir alte große Pferdeeimer dazu genommen und erstmal die Wolle nach Farbe sortiert und die gröbsten Verschmutzungen entfernt. Ausserdem habe ich versucht nach Fasern zu sortieren- dickere Deckhaare aussortiert etc. Dann hat die Wolle mehrere Waschvorgänge durchlaufen.

    Zu allererst habe ich sie über Nacht in etwas Essigwasser eingeweicht. Am nächsten Tag habe sie erstmal mit lauwarmen Wasser und Wollwaschmittel mit der Hand durchgespült. Danach habe ich sie in einen anderen Eimer mit lauwarmen Wasser getan, um Waschmittel auszuwaschen. Das alles habe ich in einem dritten Bottich wiederholt.

    Habe gelesen, dass mit Hilde des Vollwaschmittels das natürliche Fett noch in der Wolle bleibt und Essig gegen den Geruch hilft. Leider hat die Wolle am Anfang doch ganz schön nach „Tier“ gestunken und hatte nicht so den klassischen schönen Wollgeruch, den man sonst so bei Filzwolle hat.


    Da ich das Ganze im Winter gemacht habe, habe ich die Wolle zur Freude meines Mannes dann in die Veranda auf die Heizung zum trocknen gelegt.


    So richtig zufrieden bin ich mit dem Resultat nicht. Die Wolle riecht bzw. stinkt immer noch ganz schön.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Nun frage ich mich, was ich denn mit 3 kg Rohwolle mache.


    Hat jemand Ideen?

    Hatte mir vor einigen Jahren mal eine teure Wolldecke gekauft, die aus purer Schurwolle hergestellt worden ist.


    Habe drei Katzen, die allesamt voll auf die Decke abgefahren sind. Die sind völlig ausgerastet. Haben in die Decke gebissen, gekratzt, sich eingekuschelt, gesabbert etc. Musste die Decke tatsächlich in Sicherheit bringen.


    Nun habe ich überlegt aus der puren Wolle, die ich noch habe, Katzenspielzeug herzustellen.


    Hat jemand Ideen?

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Euren Katzen gemacht?

    Ich bin Anfängerin in Sachen filzen; möchte aber auf dem Gebiet weitermachen.

    Wolle ist so ein schönes Material und ich liebe den Geruch der Wolle und auch die schönen Farben, die man mittlerweile auf dem Markt bekommt. Ausserdem ist es weich und warm. Die ideale Beschäftigung gerade auch für den Winter.


    Habe für den Anfang einen Stein umfilzt als Spielball. Habe dazu verschiedene Dinge ausprobiert- das Filzen in der Waschmaschine, auf dem Herd in kochendem Wasser und das Filzen per Hand.


    Für das per Hand filzen, ist es offenbar erforderlich die Wolle gut zu fixieren. Dazu habe ich Fliegengitter in Streifen geschnitten. Weil ich Zeit sparen wollte, habe ich dann das ganze Objekt in kochendes Wasser getan. Habe mich total gewundert, warum die Wolle hinterher so grau aussah. Leider hat das schwarze Bändchen vom Fliegengitter gefärbt, was ich nicht bedacht habe. Das war natürlich extrem ärgerlich. Musste komplett von vorne beginnen und alles wieder entfernen, um ein schönes Ergebnis zu haben.


    In der Waschmaschine hatte ich auch nicht soviel Glück. Hatte den Stein umwickelt in mehreren Lagen und jeweils mit dem Band festgebunden. Dann habe ich alles in einen Waschbeutel gesteckt. Die Wolle ist schon verfilzt. Nur leider ist sie nicht so schön fest und dicht gefilzt als hätte ich das mit der Hand getan. Der Stein war auch nicht so dicht umwickelt.


    Meine Schlussfolgerung hieraus war, dass es doch schöner wird, wenn man alles, wenn auch mühselig per Hand, filzt.

    Gibt es große Unterschiede bei der Wolle?

    Woran kann ich feststellen, dass Wolle wirklich gut zum filzen geeignet ist und man keinen Fehlkauf macht? Ist die Wolle, die sich gut zum spinnen eignet auch gut geeignet zum filzen???

    Ich hatte für mein Erstlingsprojekt verschiedene Produkte leider bestellen müssen. So muss man leider für seine Erfahrungen zahlen. Hatte gedacht, dass ich bei ebay frisch geschärte Wolle bestelle. Es wurde beworben, dass die sich zum filzen, spinnen etc. eignet. Das konnte ich leider nicht bestätigen. Habe mir in Foren mühsam erstmal zusammengesucht, wie man die Wolle aufarbeitet, wäscht etc. Die Wolle setzt sich zusammen aus sehr langen Haaren, die bestimmt 30 cm und länger sind und etwas fester. Ganz feinem kurzfasrigen Haaren und wirklich sowas wie einem Flies. Die Wolle hatte ich mit Wollwaschmittel im Vorfeld lauwarm und kalt mehrfach gewaschen.

    Dennoch muss ich sagen, dass ich mit bereits aufgearbeiteter Wolle, die natürlich deutlich teurer ist, viel mehr Spaß beim filzen hatte. Es ging einfach schneller, die Sachen verschoben sich nicht so schnell und das Endresultat sah einfach einheitlicher aus. Die beste Erfahrung hatte ich gemacht mit Filzwolle aus dem Bastelladen. Hatte bei Amazon Wolle bestellt, die aber doch recht kurzfasrig war. Dann macht das alles keinen Spass.

    Alles in allem muss ich sagen, wenn man die richtige Wolle hat, ist das filzen wirklich ein sehr schönes und angenehmes Handwerk, mit dem man so vielseitige Sachen machen kann. Wolle ist ein weicher, warmer Rohstoff und riecht gut und es lassen sich schnell Resultate erzielen. 😊

    Hat jemand eventuell Erfahrungen damit Holz zu umfilzen? Eigentlich fühle ich mich mehr in der „Holzbearbeitung“ zu Hause, aber ich habe jetzt festgestellt, dass Wolle ein so schöner Werkstoff ist, dass ich gern damit weiterarbeiten möchte und vielleicht auch mehr Experimente wagen will zur Kombi aus Holz und gefilzter Wolle.


    Ich möchte weitere kleine Tierchen aus Holz herstellen, die ich mit Wolle umfilze. Habe bisher die Erfahrung gemacht kleine Schafskörper aus Holz herzustellen. Dafür habe ich Kiefernholz genommen. Die Körper waren ungefähr 2 cm lang. Für die Beine habe ich Löcher gebohrt und den Kopf und Hals habe ich aus Lindenholz geschnitzt. Dazu habe ich mir sicherheitshalber einen wasserfesten Holzleim aus dem Baumarkt geholt. Hatte Angst, dass sich sonst der Leim auflöst und alles wieder auseinanderfällt.

    Dann habe ich eine Weile nach der richtigen Wolle gesucht, da ich noch nicht viel Erfahrung mit dem Filzen habe. Musste einige Produkte durchprobieren. Habe die Erfahrungen gemacht, dass es schon sehr wichtig ist, dass man gute Wolle nimmt. Bei kleinen Arbeiten, wie meinen Schafen, ist es nicht ganz so schlimm, wenn man nicht die beste Wolle hat. Aber es geht einfach schneller und erspart einem viel Zeit, wenn man schöne langfasrige Filzwolle hat. Dann macht es wirklich Spass.


    Die kleinen Schafrohlinge habe ich anfangs mit der Wolle umwickelt und mit schwarzem Fliegengitter fixiert. Hatte nämlich die Erfahrung gemacht, dass wenn man die Wolle nicht fixiert, alles schön verrutscht und sich verzieht und man möchte ja einen gleichmäßigen umfilzten Körper haben, bei dem auch nichts mehr durchschimmert etc.. Mit der Fixierung hielt das dann ganz gut und es ging relativ zügig voran. Die umwickelten Schafe habe ich mit kochendem Wasser übergossen. Hatte zwar etwas Bedenken, dass das Holz das nicht mit macht, aber es ist tatsächlich alles gut gegangen. Habe dann gewartet bis sich das Wasser etwas abgekühlt hat und dann mit Seife begonnen zu reiben. Reibesteine oder was auch immer es da auf den Markt gibt oder Walzen, habe ich nicht nehmen können, da die kleinen Tierkörper hierzu viel zu klein sind.

    Durch die Seife bekommt man aber irgendwann total aufgeweichte und sehr rissige Hände. Da hatte mir jemand so eine spezielle Seife zum Filzen gegeben, die offenbar weder der Wolle das Fett entzieht, noch die Hände austrocknet. Bin gespannt, ob das wirklich funktioniert.


    Allen in allem bin ich eigentlich zufrieden mit dem Resultat. Ich könnte mir vorstellen, dass wenn man größere Stücke Holz umfilzt, dass dann das Holz eventuell reißen tut bzw. sich verziehen tut. Vielleicht funktioniert das umfilzen wirklich nur bei Holzteilen, die keinen größeren Durchmesser von 2 cm haben? Versuche hier mal einige Fotos von den fertigen Schafen einzustellen.